Kalo Mina, ein neuer Monat.
Und ich starte ihn nicht mit Vollgas, sondern mit Respekt vor dem, was gerade ist.
Als Kind wollte ich unbedingt erwachsen sein. Und zwar: Selbstständig. Gross. Unabhängig.
Aber die Suppe, die wollte ich dann doch nicht immer alleine auslöffeln.
Dieses Bild begleitet mich gerade wieder. Nicht aus Nostalgie, sondern weil es erstaunlich gut beschreibt, wie sich Veränderung heute oft anfühlt.
Wenn der Gap zu gross wird
Prof. Dr. Axel Koch, Professor für Training und Coaching und Psychologe, beschreibt in seinem Buch „Change mich am Arsch“ was passiert, wenn sich Veränderungen verdichten: Wenn Tempo und Ausmass von Veränderung nicht mehr im Gleichgewicht sind, geraten Menschen innerlich unter Druck.
Der von ihm geprägte Begriff „Veränderungskollaps“ ist eine praxisnahe, psychologisch fundierte Beschreibung von Überforderungsdynamiken in Change-Prozessen.
Was mich daran besonders berührt:
Es trifft häufig engagierte, offene, leistungsbereite Menschen.
Jene, die lange „mitgehen“, bevor sie merken, dass es zu viel wird.
In meiner Arbeit mit Führungskräften sehe ich dieses Muster immer wieder. Nein, nicht, weil diese Menschen zu schwach sind. Sondern weil sie zu lange stark sind.
Mein Januar – Lernen im Ungeplanten
Mein eigener Januar war ein ehrlicher Lehrmeister.
Ein Virus aus dem Dezember meldet sich noch immer.
Nicht dramatisch. Aber doch sehr hartnäckig.
Er lädt mich dazu ein, Pausen noch konsequenter einzuhalten. Nicht als Luxus, sondern als Führungsaufgabe mir selbst gegenüber.
Dazu kam ein Monat voller Verschiebungen. Kaum ein Tag lief wie geplant.. Krankheiten, Unfälle, Todesfälle, mein Lieblingscafé das geschlossen wurde. Viel, das Energie kostet und einiges, das Trauer auslöst.
Und dann eine Art Gegenbewegungen:
Mitte Januar:
Ein spontanes Wochenende mit meinem Sohn und Freunden in München.
Lachen. Heiterkeit. Leichtigkeit. Unterschätzte, aber kraftvolle Ressourcen.
Ende Januar:
Ein tiefes Online-Erlebnis in einer Gruppe von Frauen. Viel Wahrnehmung. Innere Bilder.
Worte, die auftauchten, ohne erklärt werden zu müssen. Ein Raum, der mich tanzen liess und mit Dankbarkeit zurückliess.
Was ich daraus mitnehme:
- Veränderung braucht Rhythmus, nicht nur Richtung.
- Fokus entsteht nicht durch mehr Druck, sondern durch innere Klarheit.
- Intuition ist kein spontaner Geistesblitz. Sie wächst aus Erfahrung, Wahrnehmungstiefe und innerer Stabilität.
- Und: Führung beginnt immer bei der Frage:
„Was brauche ich, um an einem Ort gerne wirksam zu sein?“
Warum Menschen gerade jetzt zu mir ins Coaching kommen
Viele meiner Klient:innen sagen mir:
„Irgendwie hat sich der Fokus verschoben.“
Was früher getragen hat, reicht nicht mehr.
Es geht heute weniger um noch bessere Tools. Und mehr um:
- Mindset und innere Ausrichtung
- bewussten Umgang mit der eigenen Energie
- ehrliches Hinschauen auf das, was stimmig ist und was nicht
- Führung in Unsicherheit, ohne sich selbst zu verlieren
Sie kommen, weil sie merken: Diese Zeit verlangt andere Antworten als noch vor ein paar Jahren. Und weil sie spüren, dass Wahrnehmung, Intuition und innere Klarheit keine weichen Faktoren sind sondern wertvolle Führungsressourcen.
Und genau dabei unterstütze ich, u.a. mit:
Sensitive Leadership Coaching für Führungskräfte
- Intuition als strategische Ressource nutzen.
- Eigene Energie bewusst steuern.
- Resilient führen, auch in komplexen Situationen.
Dieses Programm ist aktuell exklusiv im 1:1 Coaching über 3 Monate buchbar. Vereinbare dazu gerne ein Kennenlerngespräch unter Kennenlerngespräch jetzt buchen.


