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	<title>Furrer Zoller Consulting</title>
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	<description>Coach für Intuition im Business der neuen Zeit</description>
	<lastBuildDate>Thu, 30 Jul 2026 11:57:52 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Furrer Zoller Consulting</title>
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		<title>Kalo mina &#8211; August 2026</title>
		<link>https://fz-consulting.ch/kalo-mina-august-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sacha Furrer Zoller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Aug 2026 09:59:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kalo mina]]></category>
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					<description><![CDATA[Was bleibt, wenn die Bücher aussortiert sind? Vor einigen Wochen stand ich vor einer bunt bemalten Tür. Über mir ein Schild mit der Aufschrift «Notausgang». Während das Foto entstand, schenkte ich dem Schild kaum Beachtung. Erst später, als ich das Bild wieder anschaute, blieb mein Blick daran hängen. Ausgerechnet Notausgang. Ich musste schmunzeln. Denn manchmal [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Was bleibt, wenn die Bücher aussortiert sind?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Vor einigen Wochen stand ich vor einer bunt bemalten Tür. Über mir ein Schild mit der Aufschrift «<strong>Notausgang</strong>».</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während das Foto entstand, schenkte ich dem Schild kaum Beachtung. Erst später, als ich das Bild wieder anschaute, blieb mein Blick daran hängen. Ausgerechnet Notausgang. Ich musste schmunzeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn manchmal gibt es im Leben Wege, die sich zunächst tatsächlich wie ein Notausgang anfühlen. Wir verlassen ein Studium, eine Aufgabe, eine Rolle oder eine Vorstellung davon, wer wir sein sollten, weil etwas nicht mehr passt. In diesem Moment sieht es vielleicht nach Abbruch, Umweg oder sogar Scheitern aus. Erst viel später erkennen wir, dass wir nicht vor etwas davongelaufen sind. Wir haben lediglich einen Raum verlassen, der für unsere weitere Entwicklung zu eng geworden war.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie oft glauben wir, angekommen zu sein? </h3>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einer Ausbildung. Mit dem Traumjob. Nach einer Weiterbildung. Mit einer Beförderung. Oder dann, wenn endlich alles so aussieht, wie wir es uns lange vorgestellt haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und doch zeigt sich manchmal erst Jahre später, dass dieser vermeintliche Endpunkt gar keiner war. Vielleicht war er vielmehr eine Tür. Vielleicht sogar ein Notausgang aus einer Vorstellung, die einmal richtig war, aber nicht für immer richtig bleiben musste.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht beginnt Entwicklung genau dort: nicht, wenn wir alles gefunden haben, sondern wenn wir bereit sind, einen vertrauten Raum zu verlassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein paar Tage nach diesem Foto begann ich, mein Bücherregal auszuräumen. Eigentlich wollte ich nur Platz schaffen. Während ich Buch für Buch in die Hand nahm, fiel mir auf, wie unterschiedlich die Themen waren: Mediation, Konfliktmanagement, Coaching, Psychologie, Persönlichkeitsentwicklung, Sensitivität und Intuition.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus einer spontanen Idee heraus bat ich ChatGPT, einige dieser Bücher zusammenzufassen. Die Antwort überraschte mich. Sinngemäss hiess es, ich würde mich von einem wichtigen Teil meiner fachlichen Entwicklung verabschieden: von der klassischen Mediation hin zu einem breiteren Verständnis von Potenzial, Intuition und Führung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich las den Satz mehrmals und fragte mich: Stimmt das überhaupt? Verabschiede ich mich wirklich von diesen Themen? Oder verabschiede ich mich lediglich von den Büchern?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Frage liess mich nicht mehr los.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Je länger ich darüber nachdachte, desto klarer wurde mir:</strong><br>Wir sortieren keine Erfahrungen aus. Wir sortieren Bücher aus. Das Wissen bleibt. Begegnungen bleiben. Erkenntnisse bleiben. Sie stehen irgendwann einfach nicht mehr im Regal, weil sie längst Teil von uns geworden sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht ist genau das der Unterschied zwischen Wegwerfen und Weitergehen. Wir verlassen einen Raum, aber wir verlieren nicht, was wir dort gelernt haben. Wir nehmen es mit, auch wenn es später in einer anderen Form sichtbar wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Notausgang führt dann nicht aus unserer Geschichte hinaus. Er führt uns lediglich aus einer alten Vorstellung davon, wie diese Geschichte zu verstehen ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht erkennen wir erst im Rückblick, dass vieles, was einmal wie ein Umweg, ein Abbruch oder sogar ein Notausgang aussah, längst Teil eines <strong>roten Fadens</strong> geworden ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht alles, was wir zurücklassen, verlieren wir. Manche Erfahrungen müssen nicht länger sichtbar vor uns stehen, weil sie längst in uns weiterwirken. Sie prägen, wie wir Menschen begegnen, wie wir Entscheidungen treffen und worauf wir heute vertrauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So betrachtet war auch die Mediation kein abgeschlossener Abschnitt meiner beruflichen Geschichte. Sie hat meinen Blick für Konflikte, unterschiedliche Perspektiven und das Ungesagte geschärft. Dieses Wissen ist nicht verschwunden. Es fliesst heute in meine Arbeit mit Menschen, Führung und erhöhter Wahrnehmungsfähigkeit ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht besteht Entwicklung deshalb weniger darin, immer wieder etwas völlig Neues zu beginnen. Vielleicht geht es darum, zu erkennen, wie sich das, was wir erlebt und gelernt haben, miteinander verbindet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Manchmal braucht es dafür einen Notausgang. Manchmal ein leeres Bücherregal. Und manchmal einen Satz, der uns irritiert und dadurch eine neue Frage öffnet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe also nicht einen Teil meiner Geschichte aussortiert. Nur ein paar Bücher. Der Rest ist längst mit mir weitergegangen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Sinne &#8222;kalo mina&#8220; &amp; einen wundervollen August</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kalo mina &#8211; Juli 2026</title>
		<link>https://fz-consulting.ch/kalo-mina-juli-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sacha Furrer Zoller]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jul 2026 10:32:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kalo mina]]></category>
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					<description><![CDATA[Strahlen wir überhaupt noch? Diese Frage hat uns in den letzten Tagen beschäftigt. Und sie ist viel grösser, als sie auf den ersten Blick scheint. Wir &#8211; Melanie Lüchingerhöner, Schauspielerin und Expertin für Stimme, Wirkung &#38; Präsenz, und ich &#8211; haben uns über das Strahlen ausgetauscht. Nicht über das perfekte Lächeln oder den perfekten Auftritt. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Strahlen wir überhaupt noch?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Frage hat uns in den letzten Tagen beschäftigt. Und sie ist viel grösser, als sie auf den ersten Blick scheint.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir &#8211; Melanie Lüchingerhöner, Schauspielerin und Expertin für Stimme, Wirkung &amp; Präsenz, und ich &#8211; haben uns über das Strahlen ausgetauscht. Nicht über das perfekte Lächeln oder den perfekten Auftritt. Sondern über etwas, das viel tiefer geht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Strahlen ist unglaublich persönlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Manche Menschen strahlen mit viel Feuer.<br>Andere ganz leise.<br>Manche betreten einen Raum und sind sofort präsent.<br>Andere entfalten ihre Wirkung erst nach und nach.<br>Manche schenken Weite.<br>Andere Wärme.<br>Wieder andere vermitteln einfach das Gefühl: <em>Hier bin ich richtig.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt nicht die eine Art zu strahlen.<br>Und genau das macht es so spannend.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei ist uns noch etwas bewusst geworden: Strahlen hat eine Richtung. Die Strahlen der Sonne beginnen an einem Ursprung. Sie gehen von innen nach aussen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht gilt das auch für uns.<br>Nicht die Frage «<strong>Wie wirken wir?</strong>» ist entscheidend.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sondern: «<strong>Wie wollen wir wirken?</strong>»<br>Das verändert etwas.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn diese Frage bringt uns zurück in unsere Selbstwirksamkeit.<br>Wir entscheiden.<br>Wir gestalten.<br>Wir übernehmen Verantwortung für unsere Wirkung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was wäre, wenn wir bevor wir in ein Gespräch, einen Workshop oder auf eine Bühne gehen, ganz bewusst alles ausladen was wir in diesem Moment nicht brauchen:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Druck.<br>Erwartungen.<br>Gedanken.<br>Rollen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Alles, was uns davon abhält, ganz bei uns zu sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht noch mehr hinzufügen. Sondern bewusst loslassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht beginnt Strahlen genau dort.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht indem wir versuchen, heller zu leuchten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sondern indem wir aufhören, Dinge mitzutragen, die gar nicht zu uns gehören.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann entsteht etwas, das sich nicht künstlich herstellen lässt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Präsenz. Ausstrahlung.<br>Eine Wirkung, die von innen nach aussen wächst.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zu diesem Newsletter hat Melanie extra ein kleines Video kreiert:</strong> <a href="https://www.youtube.com/watch?v=ocQZNKvtm5A" target="_blank" rel="noopener">Wärme. Präsenz. Ausstrahlung.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Schauspielerin und Coachin für Stimme, Präsenz und Wirkung begleitet sie seit vielen Jahren Menschen dabei, mit ihrer Ausstrahlung authentisch und kraftvoll präsent zu sein &#8211; auf der Bühne, vor der Kamera und im Berufsleben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Melanie sagt über ihre Arbeit:</p>



<p class="wp-block-paragraph">„<em>Es geht nie darum, jemand anderes zu werden. Sondern mehr bei sich selbst anzukommen.</em>“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu zitiert sie gerne einen Satz aus ihrer Schauspielausbildung: „<em>Nicht Verstellung ist die Aufgabe des Schauspielers, sondern Enthüllung.</em>“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Gedanke macht so schön deutlich, dass wir nie eine Hülle spielen sollten, sondern vielmehr <strong>enthüllen</strong>, wer wir wirklich, wirklich sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deshalb ist nicht nur die Frage spannend: „<strong>Wie möchte ich wirken?</strong>“, sondern auch: „<strong>Wer bin ich wirklich, wirklich?</strong>“ Und vielleicht: „<strong>Wie sollen sich Menschen fühlen, wenn sie mir begegnen?</strong>“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Video zeigt Melanie einfache Körperübungen, die helfen, Spannung loszulassen, den Körper zu öffnen und mit mehr Ruhe und Präsenz in Gespräche, Workshops oder andere wichtige Momente zu gehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht nehmt ihr euch in diesem Juli einen Moment Zeit und stellt euch dieselben Fragen, die wir uns gestellt haben:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wie wollen wir strahlen? Wie sollen sich Menschen fühlen, wenn sie mir begegnen?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir wünschen euch einen Juli voller Begegnungen, die euch daran erinnern, was längst in euch steckt.</p>



<h2 class="wp-block-heading"></h2>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kalo mina &#8211; Juni 2026</title>
		<link>https://fz-consulting.ch/kalo-mina-juni-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sacha Furrer Zoller]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jun 2026 10:29:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kalo mina]]></category>
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					<description><![CDATA[Borrowed Infrastructure &#8211; Was trägt dich, wenn das Vertraute wegfällt? Seit einigen Monaten begleite ich wieder vermehrt Menschen, die sich neu orientieren müssen. Nicht unbedingt, weil sie es wollen. Sondern weil sich ihr Umfeld verändert hat. Die Rolle fällt weg. Die Organisation verändert sich. Eine Transformation bringt Bewegung in etwas, das lange stabil schien. Und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Borrowed Infrastructure &#8211; Was trägt dich, wenn das Vertraute wegfällt?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Seit einigen Monaten begleite ich wieder vermehrt Menschen, die sich neu orientieren müssen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht unbedingt, weil sie es wollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sondern weil sich ihr Umfeld verändert hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Rolle fällt weg. Die Organisation verändert sich. Eine Transformation bringt Bewegung in etwas, das lange stabil schien.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und immer wieder taucht dieselbe Frage auf:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wer bin ich, wenn das, was mich bisher getragen hat, plötzlich nicht mehr da ist?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor Kurzem bin ich auf einen Begriff gestossen, der mich nicht mehr loslässt: <strong>Borrowed Infrastructure.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Gemeint ist alles, was wir nutzen, das aber nicht wirklich uns gehört. Die Rolle, der Titel, die Organisation, die Marke oder das Netzwerk anderer Menschen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nichts davon ist grundsätzlich schlecht. Im Gegenteil. Wir alle bewegen uns in solchen Strukturen. Unternehmen geben Orientierung. Rollen schaffen Klarheit. Netzwerke öffnen Türen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schwierig wird es erst dann, wenn wir vergessen, wie viel davon ausserhalb von uns liegt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn was passiert, wenn diese Infrastruktur plötzlich wegfällt?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einer der herausforderndsten Momente in beruflichen Übergängen ist oft nicht die Veränderung selbst. Sondern der Moment, in dem jemand erkennt, dass die Visitenkarte nie die eigentliche Identität war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Plötzlich fehlt etwas, das lange selbstverständlich war. Ein Stück Orientierung. Ein Stück Sicherheit. Das kann sich anfühlen wie eine Achterbahnfahrt. Verunsichernd. Manchmal überwältigend. Oft begleitet von der Frage, wie es weitergehen soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und gleichzeitig liegt genau darin auch eine Einladung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Einladung, neu hinzuschauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf das, was bleibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf das, was unabhängig von Rolle, Titel oder Organigramm schon immer da war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor einigen Tagen war ich auf meinem ersten Klettersteig unterwegs.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für mich war das weit mehr als ein sportliches Erlebnis.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es war eine Erinnerung daran, was Vertrauen eigentlich bedeutet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vertrauen in mich. Vertrauen in den Menschen an meiner Seite. Vertrauen in das Seil. Und vielleicht auch ein Stück weit Vertrauen ins Leben. Das Vertrauen, dass etwas mich hält, selbst wenn ich einmal den Halt verliere.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders beeindruckt hat mich, dass es auf demselben Klettersteig nicht die eine richtige Route gab.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Menschen mit langen Beinen fanden andere Tritte als Menschen mit kurzen Beinen. Manche bewegten sich kraftvoll nach oben, andere eher bedacht und strategisch. Jede und jeder fand einen eigenen Weg.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Interessanterweise bestätigt das auch die Sportwissenschaft. Beim Klettern entscheidet nicht allein Muskelkraft über den Erfolg. Technik, Bewegungsökonomie, Erfahrung, mentale Stärke und die Fähigkeit, kreative Lösungen zu finden, spielen eine ebenso wichtige Rolle.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während ich dort unterwegs war, musste ich immer wieder an berufliche Übergänge denken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch dort suchen wir oft nach dem einen richtigen Weg. Nach der einen richtigen Entscheidung. Nach der perfekten Route.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch vielleicht geht es gar nicht darum.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht geht es vielmehr darum, den eigenen Weg zu finden. Dem eigenen Tempo zu vertrauen. Der eigenen Wahrnehmung. Dem, was für uns selbst stimmig ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht besteht die wichtigste Aufgabe in Übergangsphasen nicht darin, möglichst schnell etwas Neues zu finden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vielleicht geht es zuerst darum, zu erkennen, was bereits da ist:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Unsere Werte<br><br></li>



<li>Unsere Erfahrungen<br><br></li>



<li>Unsere Beziehungen<br><br></li>



<li>Unsere Interessen<br><br></li>



<li>Unsere Neugier<br><br></li>



<li>Unsere Lernfähigkeit<br><br></li>



<li>Unsere Intuition<br><br></li>



<li>Unsere Wahrnehmungsfähigkeit.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">All jene Dinge, die nicht verschwinden, wenn ein Organigramm geändert wird oder ein Titel wegfällt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht ist genau das unsere eigentliche Infrastruktur.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht die geliehene, sondern die eigene.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die, die wir überallhin mitnehmen. Die bleibt, wenn sich Rollen verändern, Titel wegfallen oder Organisationen neu aufstellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die, auf die wir zurückgreifen können, wenn sich im Aussen vieles verändert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Reflexionsfragen</strong>:<br>Was in deinem Leben gehört wirklich zu dir?<br>Und worauf stützt du dich vielleicht stärker, als dir bewusst bist?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vielleicht beginnt echte Sicherheit nicht dort, wo alles stabil bleibt.<br>Sondern dort, wo wir entdecken, was uns trägt, wenn sich alles verändert.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Kalo Mina &#8211; ich wünsche dir einen wunderbaren Juni</p>



<h2 class="wp-block-heading"></h2>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kalo mina &#8211; Mai 2026</title>
		<link>https://fz-consulting.ch/kalo-mina-mai-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sacha Furrer Zoller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 May 2026 09:59:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kalo mina]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fz-consulting.ch/?p=250511</guid>

					<description><![CDATA[Letzte Woche war ich seit langer Zeit wieder einmal richtig wütend. Und wenn ich wütend bin, dann ist wirklich nicht mehr gut Kirschen essen mit mir. Mein Mann und mein Sohn können das bestätigen. Das kommt selten vor. Und wenn es passiert, dann hat es fast immer denselben Grund: Einer meiner wichtigen Werte wurde berührt. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Letzte Woche war ich seit langer Zeit wieder einmal richtig wütend. Und wenn ich wütend bin, dann ist wirklich nicht mehr gut Kirschen essen mit mir. Mein Mann und mein Sohn können das bestätigen. Das kommt selten vor. Und wenn es passiert, dann hat es fast immer denselben Grund: Einer meiner wichtigen Werte wurde berührt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses Mal ging es um Gerechtigkeit. In einer Beziehung mit einem langjährigen Dienstleister.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich gehöre zu den Menschen, die ihrem Gegenüber zuerst einmal viele Pluspunkte geben. Vertrauen ist mein Ausgangspunkt. Offenheit auch. Wohlwollen sowieso. Aber wenn dieser Vorrat einmal aufgebraucht ist, dann ist etwas Entscheidendes passiert. Dann geht es nicht mehr um eine einzelne Situation. Dann geht es um einen Wert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Erfahrung hat mich wieder einmal daran erinnert, wie stark Werte unser Handeln prägen. Nicht nur im Privaten, auch im Berufsleben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In meiner Arbeit mit Führungskräften höre ich oft Sätze wie: Eigentlich passt alles. Rolle gut. Team gut. Perspektive gut. Und trotzdem stimmt etwas nicht. Sehr häufig zeigt sich darunter eine Spannung zwischen dem, was jemand wichtig findet, und dem, was tatsächlich gelebt wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Werte verändern sich im Laufe des Lebens. Was sich jedoch selten verändert, ist ihre Wirkung in dem Moment, in dem sie berührt werden. Dann reagieren wir meist sehr eindeutig. Manchmal überraschend deutlich. Und oft schneller, als wir es selbst erwartet hätten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade Menschen mit erhöhter Wahrnehmungsfähigkeit merken solche Spannungen früh. Sie registrieren feine Verschiebungen im Umgang miteinander, Inkonsistenzen in Entscheidungen oder Unterschiede zwischen Anspruch und gelebter Realität. Das hat nichts mit Empfindlichkeit zu tun. Es ist eine Form von Orientierungskompetenz, die besonders in komplexen Arbeitskontexten sehr wertvoll ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Psychologische Forschung zeigt seit vielen Jahren, dass Werte wie innere Leitprinzipien wirken. Sie beeinflussen, wie wir Situationen bewerten und welche Entscheidungen wir treffen (<em>Schwartz</em>). Gleichzeitig entsteht Motivation besonders dort, wo Entscheidungen mit unseren grundlegenden Bedürfnissen nach Autonomie, Kompetenz und Zugehörigkeit übereinstimmen (<em>Deci &amp; Ryan</em>). Gerade in komplexen Situationen ohne eindeutige Lösungen greifen Menschen deshalb stärker auf solche inneren Orientierungssysteme zurück.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Manchmal begegnet mir dieses Thema auch ausserhalb von Gesprächen. Zum Beispiel in einem Bild wie diesem Boot am Strand. (Danke Sandra für das tolle Bild von den Kapverden).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Boot gehört ins Wasser. Dort trägt es. Dort erfüllt es seine Aufgabe. Wenn es dauerhaft im Trockenen liegt, verliert es seine Wirkung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit unseren Werten ist es ähnlich. Wenn wir sie nicht leben, verlieren sie ihre Orientierungskraft. Und wir merken das oft schneller, als wir erklären können, warum etwas nicht mehr stimmt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Meine Wut letzte Woche war deshalb kein Problem. Sie war ein Signal. Ein sehr klares sogar. Sie hat mir gezeigt, dass ein Wert gesehen werden will.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht kennst du solche Momente auch. Dieses innere Stoppsignal, das plötzlich sehr deutlich wird. Genau dort beginnt oft Klarheit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir können alle nach unseren Werten leben. Nach innen und nach aussen. Und damit gestalten wir mehr, als wir manchmal denken: Unsere Entscheidungen, unsere Zusammenarbeit, unsere Beziehungen. Und auch die Wirkung, die wir in unserem Umfeld haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich wünsche dir einen positiven Mai mit Werten, die dir Orientierung geben, besonders dann, wenn vieles gleichzeitig in Bewegung ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading"></h2>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kalo mina &#8211; April 2026</title>
		<link>https://fz-consulting.ch/kalo-mina-april-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sacha Furrer Zoller]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Apr 2026 08:39:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kalo mina]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fz-consulting.ch/?p=250507</guid>

					<description><![CDATA[Der April ist für mich jedes Jahr ein besonderer Monat Er steht wie kaum ein anderer für Übergang. Es ist nicht mehr Winter und noch nicht ganz Frühling. Vieles ist bereits in Bewegung, und gleichzeitig ist noch nicht sichtbar, wohin sich alles entwickeln wird. Genau diese Zwischenräume begegnen mir gerade auffallend oft in meiner Arbeit. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Der April ist für mich jedes Jahr ein besonderer Monat</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Er steht wie kaum ein anderer für Übergang. Es ist nicht mehr Winter und noch nicht ganz Frühling. Vieles ist bereits in Bewegung, und gleichzeitig ist noch nicht sichtbar, wohin sich alles entwickeln wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Genau diese Zwischenräume begegnen mir gerade auffallend oft in meiner Arbeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Menschen stehen zwischen einem Alten, das noch nicht ganz abgeschlossen ist, und einem Neuen, das noch keine klare Form hat. Manchmal gibt es erste Ideen, mehrere mögliche Richtungen. Manchmal ist das Neue noch gar nicht in Sicht. Und genau dort entsteht ein sehr spezieller innerer Zustand: Es fehlt nicht an Motivation oder Engagement &#8211; sondern an Struktur, an Orientierung, an einem Plan, der sich stimmig anfühlt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und dann taucht eine sehr ehrliche Frage auf: <em>Wie kann ich planen, wenn ich noch gar nicht weiss, wohin?</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Phase auszuhalten ist anspruchsvoll. Nicht nur gedanklich, sondern auch körperlich. Unser System sucht nach Klarheit, nach Richtung, nach Sicherheit. Wenn diese fehlen, werden die Gedanken schneller. Einer führt zum nächsten, dann zum nächsten und plötzlich entsteht ein inneres Gewirr aus Möglichkeiten, Befürchtungen und Erwartungen. Viele Menschen merken in solchen Momenten gar nicht mehr, wo sie ursprünglich gestartet sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Genau dort beginnt Selbstführung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was mir im Moment besonders häufig begegnet, ist der Wunsch, sich von diesem inneren Strom nicht mitreissen zu lassen. Wieder bei sich anzukommen. Von innen nach aussen handeln zu können.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Manchmal beginnt das mit etwas sehr Einfachem:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Bevor ich das Handy einschalte.<br>Bevor ich den Laptop öffne.<br>Bevor ich mich vom Aussen führen lasse, kurz innehalten und wahrnehmen:<br><em>Wo stehe ich gerade innerlich?<br>Was ist heute wirklich dran UND was nicht?</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade in Übergangsphasen entsteht Stabilität selten durch schnelle Antworten. Sondern durch innere Ausrichtung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Eine kleine Übung kann dabei unterstützen:<br></strong>Beide Füsse bewusst auf den Boden stellen. Innerlich sagen: Ich muss das heute nicht lösen. Und dann nur diese eine Frage: Was ist mein nächster klarer Schritt &#8211; nicht mein ganzer Weg?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese einfache Verschiebung verändert oft erstaunlich viel. Sie bringt uns aus dem Gedankenkarussell zurück in die eigene Handlungsfähigkeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">(<em>Inspiriert ist diese Übung durch körperorientierte Selbstregulationsübungen aus der Body-2-Brain-Arbeit von Dr. Claudia Croos-Müller.</em>)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht erlebe ich solche Übergangsphasen gerade auch deshalb so häufig, weil viele Menschen mit erhöhter Wahrnehmungsfähigkeit besonders sensibel auf Zwischenräume reagieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aktuelle Forschung beschreibt diese Fähigkeit als ein Zusammenspiel: feine Details wahrnehmen, Informationen tiefer verarbeiten, soziale Stimmungen schneller erfassen und gleichzeitig intensiver auf Veränderungen reagieren. Wenn im Aussen noch keine klare Richtung sichtbar ist, arbeitet dieses innere System oft auf Hochtouren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was dann entsteht, ist kein Mangel an Stabilität. Es ist eine erhöhte Verarbeitungstiefe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und genau deshalb braucht es in solchen Phasen weniger zusätzliche Informationen von aussen und mehr innere Orientierung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Bild der Möwe (danke Michelle), das mich zu diesem Newsletter inspiriert hat, passt für mich genau dazu. Sie steht ruhig auf dem Geländer über dem Wasser, während unter ihr alles in Bewegung ist. Sie wartet nicht darauf, dass das Wasser still wird. Sie findet ihre Balance dort, wo sie steht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht ist genau das eine der wichtigsten Fähigkeiten in Übergangszeiten: Nicht zuerst die perfekte Richtung zu kennen sondern die eigene innere Stabilität wieder zu spüren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Von dort aus entsteht Klarheit. Nicht im Aussen. Sondern Schritt für Schritt, von innen nach aussen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Einladung dieses Monats: Wie viel Aussen ist hilfreich und wie viel Innen ist nötig, damit Klarheit entstehen kann?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich wünsche dir einen energievollen April und vielleicht findest du es in diesem Zwischenraum plötzlich auch ganz spannend 🙂</p>



<h2 class="wp-block-heading"></h2>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kalo mina – März 2026</title>
		<link>https://fz-consulting.ch/kalo-mina-maerz-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sacha Furrer Zoller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Mar 2026 12:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kalo mina]]></category>
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					<description><![CDATA[Für mich ist das mehr als ein netter Gruss.Es ist eine Einladung zur Ausrichtung. Gerade jetzt. Denn wenn Dinge nicht klar sind, passiert etwas sehr Menschliches:Wir beginnen zu interpretieren. Eine Mail bleibt unbeantwortet.Im Meeting liegt eine feine Spannung.Der Chef kommt zur Bürotür herein und etwas wirkt anders als sonst. Und unser System startet. Hypothesen.Annahmen.Geschichten. Paul [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Für mich ist das mehr als ein netter Gruss.<br>Es ist eine Einladung zur Ausrichtung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade jetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn wenn Dinge nicht klar sind, passiert etwas sehr Menschliches:<br>Wir beginnen zu interpretieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Mail bleibt unbeantwortet.<br>Im Meeting liegt eine feine Spannung.<br>Der Chef kommt zur Bürotür herein und etwas wirkt anders als sonst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und unser System startet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hypothesen.<br>Annahmen.<br>Geschichten.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Paul Watzlawick beschreibt das wunderbar in seiner berühmten Geschichte mit dem Hammer:<br>Ein Mann will sich einen Hammer beim Nachbarn ausleihen.<br>Auf dem Weg steigert er sich immer mehr hinein: „Was, wenn er ihn mir nicht gibt? Was, wenn er mich sowieso nicht mag?“<br>Als die Tür aufgeht, fährt er ihn an:<br>„Behalten Sie doch Ihren blöden Hammer!“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir lächeln darüber.<br>Und erkennen uns wieder.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer viel wahrnimmt, hat mehr Informationen im System.<br><strong>Mehr Zwischentöne.<br>Mehr Details.<br>Mehr Kontext.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist eine Stärke.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber es kann zwei Wege nehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Reflektiert:<br><em>„Ich nehme Spannung wahr. Ich weiss noch nicht, was sie bedeutet.“</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Unreflektiert:<br><em>„Ich nehme Spannung wahr. Also stimmt etwas nicht. Bestimmt betrifft es mich.“</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Unterschied liegt nicht in der Sensitivität.<br>Sondern in der inneren Stabilität.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erhöhte Wahrnehmungsfähigkeit ist kein Problem.<br>Ungeprüfte Interpretation kostet Energie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer viel wahrnimmt, trägt Verantwortung für den Umgang damit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht jede Spannung ist eine Bedrohung.<br>Nicht jede Irritation ist ein Angriff.<br>Und nicht alles, was du spürst, ist deine Aufgabe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Drei Fragen helfen mir, im reflektierten Modus zu bleiben:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Was habe ich konkret wahrgenommen, ohne Interpretation?</li>



<li>Was davon ist Fakt und was ist meine Geschichte darüber?</li>



<li>Habe ich es geklärt oder denke ich noch darüber nach?</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Klarheit entsteht nicht im Kopfkino.<br>Sie entsteht im Gespräch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade in der Führung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht die Realität kostet am meisten Energie.<br>Sondern die Geschichten, die wir uns über sie erzählen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht wird dieser März ein Monat für weniger Annahmen<br>und mehr direkte Klärung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weniger innere Dramen.<br>Mehr saubere Gespräche.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weniger Hypothesen.<br>Mehr Realität.</p>



<h2 class="wp-block-heading"></h2>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>Kalo mina &#8211; Februar 2026</title>
		<link>https://fz-consulting.ch/kalo-mina-februar-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sacha Furrer Zoller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Feb 2026 08:43:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kalo mina]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fz-consulting.ch/?p=250499</guid>

					<description><![CDATA[Kalo Mina, ein neuer Monat.Und ich starte ihn nicht mit Vollgas, sondern mit Respekt vor dem, was gerade ist. Als Kind wollte ich unbedingt erwachsen sein. Und zwar: Selbstständig. Gross. Unabhängig. Aber die Suppe, die wollte ich dann doch nicht immer alleine auslöffeln. Dieses Bild begleitet mich gerade wieder. Nicht aus Nostalgie, sondern weil es [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Kalo Mina, ein neuer Monat.<br>Und ich starte ihn nicht mit Vollgas, sondern mit <strong>Respekt vor dem, was gerade ist.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Kind wollte ich unbedingt erwachsen sein. Und zwar: Selbstständig. Gross. Unabhängig. <br>Aber die Suppe, die wollte ich dann doch nicht immer alleine auslöffeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses Bild begleitet mich gerade wieder. Nicht aus Nostalgie, sondern weil es erstaunlich gut beschreibt, wie sich <strong>Veränderung</strong> heute oft anfühlt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wenn der Gap zu gross wird</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Prof. Dr. Axel Koch, Professor für Training und Coaching und Psychologe, beschreibt in seinem Buch <em>&#8222;Change mich am Arsch&#8220;</em> was passiert, wenn sich Veränderungen verdichten: Wenn Tempo und Ausmass von Veränderung nicht mehr im Gleichgewicht sind, geraten Menschen innerlich unter Druck.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der von ihm geprägte Begriff „<strong>Veränderungskollaps</strong>“ ist eine <strong>praxisnahe, psychologisch fundierte Beschreibung</strong> von Überforderungsdynamiken in Change-Prozessen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was mich daran besonders berührt:<br>Es trifft häufig <strong>engagierte, offene, leistungsbereite Menschen.</strong><br>Jene, die lange „mitgehen“, bevor sie merken, dass es zu viel wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In meiner Arbeit mit Führungskräften sehe ich dieses Muster immer wieder. Nein, nicht, weil diese Menschen zu schwach sind. Sondern weil sie <strong>zu lange stark sind.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Mein Januar &#8211; Lernen im Ungeplanten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mein eigener Januar war ein ehrlicher Lehrmeister.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Virus aus dem Dezember meldet sich noch immer.<br>Nicht dramatisch. Aber doch sehr hartnäckig.<br>Er lädt mich dazu ein, Pausen <strong>noch konsequenter</strong> einzuhalten. Nicht als Luxus, sondern als Führungsaufgabe mir selbst gegenüber.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu kam ein Monat voller Verschiebungen. Kaum ein Tag lief wie geplant.. Krankheiten, Unfälle, Todesfälle, mein Lieblingscafé das geschlossen wurde. Viel, das Energie kostet und einiges, das Trauer auslöst.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Und dann eine Art Gegenbewegungen:</h3>



<h4 class="wp-block-heading">Mitte Januar:</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Ein spontanes Wochenende mit meinem Sohn und Freunden in München.<br>Lachen. Heiterkeit. Leichtigkeit. Unterschätzte, aber kraftvolle Ressourcen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Ende Januar:</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Ein tiefes Online-Erlebnis in einer Gruppe von Frauen. Viel Wahrnehmung. Innere Bilder.<br>Worte, die auftauchten, ohne erklärt werden zu müssen. Ein Raum, der mich tanzen liess und mit Dankbarkeit zurückliess.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was ich daraus mitnehme:</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Veränderung braucht Rhythmus, nicht nur Richtung.<br><br></li>



<li>Fokus entsteht nicht durch mehr Druck, sondern durch innere Klarheit.<br><br></li>



<li>Intuition ist kein spontaner Geistesblitz. Sie wächst aus Erfahrung, Wahrnehmungstiefe und innerer Stabilität.<br><br></li>



<li>Und: Führung beginnt immer bei der Frage:<br><em><strong>„Was brauche ich, um an einem Ort gerne wirksam zu sein?“</strong></em></li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Warum Menschen gerade jetzt zu mir ins Coaching kommen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Viele meiner Klient:innen sagen mir:<br><em>„Irgendwie hat sich der Fokus verschoben.“</em><br>Was früher getragen hat, reicht nicht mehr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es geht heute weniger um noch bessere Tools. Und mehr um:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Mindset und innere Ausrichtung<br><br></li>



<li>bewussten Umgang mit der eigenen Energie<br><br></li>



<li>ehrliches Hinschauen auf das, was stimmig ist und was nicht<br><br></li>



<li>Führung in Unsicherheit, ohne sich selbst zu verlieren</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Sie kommen, weil sie merken: <strong>Diese Zeit verlangt andere Antworten als noch vor ein paar Jahren</strong>. Und weil sie spüren, dass Wahrnehmung, Intuition und innere Klarheit keine weichen Faktoren sind sondern wertvolle Führungsressourcen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Und genau dabei unterstütze ich, u.a. mit:</h3>



<h4 class="wp-block-heading"><span class="rtex-highlighter-1">Sensitive Leadership Coaching für Führungskräfte</span></h4>



<ul class="wp-block-list">
<li>Intuition als strategische Ressource nutzen.<br><br></li>



<li>Eigene Energie bewusst steuern.<br><br></li>



<li>Resilient führen, auch in komplexen Situationen.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses Programm ist aktuell <strong>exklusiv im 1:1 Coaching über 3 Monate</strong> buchbar. Vereinbare dazu gerne ein Kennenlerngespräch unter <a href="https://tidycal.com/fz-consulting/kennenlerngespraech" target="_blank" rel="noopener">Kennenlerngespräch jetzt buchen</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Kalo mina &#8211; Januar 2026</title>
		<link>https://fz-consulting.ch/kalo-mina-januar-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sacha Furrer Zoller]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 2026 17:47:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kalo mina]]></category>
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					<description><![CDATA[Und heute muss ich gleich etwas gestehen: Vor lauter „im Moment sein“ haben mich diese Tage Ende Jahr so runtergefahren, dass ich den kalo mina fast vergessen hätte. Das ist mir in bald 4 Jahren kalo mina noch nie passiert. Vielleicht ist genau das die Botschaft zum Monatsanfang:Wenn es stiller wird, wird es nicht weniger [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Und heute muss ich gleich etwas gestehen: Vor lauter „im Moment sein“ haben mich diese Tage Ende Jahr so runtergefahren, dass ich den kalo mina fast vergessen hätte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist mir in bald 4 Jahren kalo mina noch nie passiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht ist genau das die Botschaft zum Monatsanfang:<br><em>Wenn es stiller wird, wird es nicht weniger wichtig, nur feiner.<br>Und genau da passieren diese Momente, die bleiben.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Passend dazu mein Januar-Bild, heute entstanden:<br><strong>Licht. Weite. Klarheit.</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://fz-consulting.ch/wp-content/uploads/2026/01/kalo-mina-Januar-2026-1024x1024.png" alt="" class="wp-image-250524" style="width:430px;height:auto" srcset="https://fz-consulting.ch/wp-content/uploads/2026/01/kalo-mina-Januar-2026-1024x1024.png 1024w, https://fz-consulting.ch/wp-content/uploads/2026/01/kalo-mina-Januar-2026-980x980.png 980w, https://fz-consulting.ch/wp-content/uploads/2026/01/kalo-mina-Januar-2026-480x480.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h2 class="wp-block-heading">Einige Dinge, die mich im Dezember 2025 berührt und bewegt haben:</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Basel: Treffen mit einer alten Freundin</strong><br>Einfach Zeit haben. Hinhören. Nicht hetzen. Da sein.<br>Kein Programm. Kein Performance-Modus. Nur Nähe und echtes Interesse.<br><br></li>



<li><strong>Samichlausfeier mit Freunden</strong><br>So simpel, so gut. Gemeinsam lachen, geniessen. Es hat mich daran erinnert: Freude ist oft nicht laut. Sie ist stimmig.<br><br></li>



<li><strong>Familienwochenende in Rosenheim</strong><br>Essen mit Freunden unseres Sohnes, Austausch, neugierig sein, neue Perspektiven. Diese Mischung aus Vertrautheit und frischem Blick. Das ist für mich Weitsicht im Alltag.<br><br></li>



<li><strong>Weihnachten mit der Familie &amp; ein Ausflug ins Beyeler Museum</strong><br>Zeit zusammen. Und dann Kunst. Farben. Raum. Ruhe.<br>Ein Moment, der mich innerlich sortiert hat, ohne dass ich viel „machen“ musste.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zusammengefasst:</strong><br>Am meisten berührt haben mich Momente mit Qualität.<br>Nähe. Stimmigkeit. Zeit vergessen. Berührt sein. Geniessen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">UND DANN KAM Tayla. Oder besser: der Lift.</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Gestern, 31.12.2025, nachmittags. Ich sitze im Büro und schreibe die letzten Rechnungen von 2025. Handy klingelt. Unbekannte Nummer. Normalerweise nehme ich da nicht ab. Mini-Sekunde Zögern. Und dann: doch.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>„Do you speak English?“</em><br>Mein erster Impuls: <em>suspekt.</em> Ich sage nein.<br>Dann: <em>„Do you have a dog called Tayla? And do you live at …?“</em><br>Ich stocke und wechsle sofort auf Englisch.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>„Your dog is in the elevator.“</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Bitte was?!?!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dass Tayla Türen öffnen kann, wussten wir. Dass sie alleine Lift fahren kann, war neu. Zum Glück trägt sie ein Halsband mit ihrem Namen und meiner Telefonnummer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und ja: Tayla ist eine hochsensitive Hündin. Sie signalisiert uns sehr genau, wann es ihr zu viel und/oder zu laut wird. Dann sucht sie Lösungen.<br>Zum Beispiel: Rückzug in den Keller.<br>Oder neu: ein Solo-Trip mit dem Lift. (Man lernt nie aus.)</p>



<h2 class="wp-block-heading">Und was hat das mit Hochsensitivität zu tun?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du hochsensitiv bist (oder mit hochsensitiven Menschen arbeitest), ist das keine „Zusätzlichkeit“, es ist oft dein Betriebssystem.<br>Du nimmst mehr wahr. Tiefer. Früher.<br>Das ist manchmal anstrengend. Und gleichzeitig ein Geschenk, wenn du es richtig liest: als Frühwarnsystem.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was hochsensitive Menschen (und offenbar auch hochsensitive Hündinnen) besonders brauchen:</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Qualität statt Quantität</strong>: lieber ein echtes Treffen als zehn oberflächliche Kontakte.<br><br></li>



<li><strong>Pausen ohne Rechtfertigung</strong>: Rückzug ist keine Unhöflichkeit, sondern Wartung.<br><br></li>



<li><strong>Stimmigkeit</strong>: Orte, Menschen, Termine, die „passen“ – sonst kostet es doppelt Energie.<br><br></li>



<li><strong>Sinnliche Hygiene</strong>: weniger Reize, weniger Dauer-Input, mehr Klarheit im Aussen.<br><br></li>



<li><strong>Klare Grenzen</strong>: nicht hart, aber sauber. (Ein „Nein“ ist manchmal pure Selbstfürsorge.)</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Mini-Impuls für Januar: 3 Minuten Weitsicht</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Nimm dir heute oder diese Woche 3 Minuten und beantworte dir ehrlich:</h3>



<ol class="wp-block-list">
<li>Welcher Moment im Dezember hatte echte Qualität? Warum?<br><br></li>



<li>Wo habe ich zu viel „durchgedrückt“, obwohl mein System längst „Pause“ sagte?<br><br></li>



<li>Was ist eine kleine Entscheidung im Januar, die mehr Licht, Weite und Klarheit bringt?</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Eine kleine, gute Entscheidung reicht. Du musst nicht gleich dein ganzes Leben neu erfinden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich wünsche dir einen Januar mit Freude im Kleinen,<br>Weitsicht im Handeln,<br>Momenten, die dich nähren,<br>und Qualität, die bleibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kalo mina – Dezember 2025</title>
		<link>https://fz-consulting.ch/kalo-mina-dezember-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sacha Furrer Zoller]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Dec 2025 13:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kalo mina]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fz-consulting.ch/?p=250408</guid>

					<description><![CDATA[Die letzten Beeren hängen am Ast. Manche rund und leuchtend, andere haben ihren Saft längst abgegeben. Und doch, jede davon erzählt eine Geschichte. Der Dezember ist für mich Erntezeit. Kein grosses Feuerwerk, eher ein stilles Hinspüren:Was durfte wachsen? Wo durfte ich blühen? Wo brauchte es Loslassen? Zu Beginn des Jahres habe ich euch im kalo [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die letzten Beeren hängen am Ast. Manche rund und leuchtend, andere haben ihren Saft längst abgegeben. Und doch, jede davon erzählt eine Geschichte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Dezember ist für mich Erntezeit. Kein grosses Feuerwerk, eher ein stilles Hinspüren:<br><strong>Was durfte wachsen? Wo durfte ich blühen? Wo brauchte es Loslassen?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu Beginn des Jahres habe ich euch im kalo mina vom 1. Januar gefragt:<br><strong>Welche drei Worte sollen euer 2025 prägen?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt &#8211; fast ein Jahr später &#8211; frage ich nochmal:<br><strong>Welche drei Worte haben euer Jahr tatsächlich geprägt?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Meine drei?<br><strong>Loslassen. Fokus. Sichtbarkeit.</strong><br>Loslassen von Altem, das keine Zukunft mehr trägt. Fokus auf das, was wesentlich ist. Sichtbarkeit für das, was ich in die Welt bringe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses Bild erinnert mich daran:<br>Wir müssen nicht alles tragen. Wir dürfen wählen. Wir dürfen ernten. Und manchmal einfach beobachten, was bleibt und was gehen darf.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was wird dich im neuen Jahr begleiten?</strong><br>Welche Qualität soll dich im 2026 stärken, leiten, inspirieren?<br>Vielleicht Energie, Klarheit, Tiefe. Vielleicht Liebe. Vielleicht Mut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich richte meinen Fokus für die nächsten Monate auf:<br><strong>RAUM für Entwicklung, für echte Begegnung, für intuitive Führung.<br>WIRKSAMKEIT, weil innere Stärke erst sichtbar wird, wenn sie gelebt wird.<br>VERTRAUEN in Intuition, in Timing, in das, was sich zeigen will.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du magst, dann nimm dir zwei Minuten für dich:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Welche drei Wörter tragen dich weiter?<br>Was ist reif zur Ernte? Was ist bereit für einen nächsten Schritt?<br>Und was darf ganz in Ruhe abfallen, wie die letzten Beeren im Winterwind?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf ein bewusstes, warmes, nährendes Jahresende.<br>Und auf alles, was 2026 schon in dir leise anklopft.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wahrnehmungsfähigkeit mal anders</title>
		<link>https://fz-consulting.ch/wahrnehmungsfaehigkeit-mal-anders/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sacha Furrer Zoller]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Nov 2025 16:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kalo mina]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fz-consulting.ch/?p=250412</guid>

					<description><![CDATA[Kennst du das, wenn du etwas anschaust und es plötzlich ganz anders wirkt als sonst? Nicht, weil sich das Objekt verändert hätte, sondern dein Blickwinkel. So ging es mir vor ein paar Wochen in Griechenland.Zum ersten Mal seit 18 Jahren war ich im Herbst dort. Sonst immer im Frühling. Im Frühling: Aufbruch, Vorfreude, neugierige Gespräche [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Kennst du das, wenn du etwas anschaust und es plötzlich ganz anders wirkt als sonst? Nicht, weil sich das Objekt verändert hätte, sondern dein Blickwinkel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So ging es mir vor ein paar Wochen in Griechenland.<br>Zum ersten Mal seit 18 Jahren war ich im Herbst dort. Sonst immer im Frühling.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Frühling: Aufbruch, Vorfreude, neugierige Gespräche in der Taverne.<br>Im Herbst: Müdigkeit, geschlossene Türen, leise Melancholie.<br>Die gleiche Insel und doch ein ganz anderes Empfinden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Taxifahrer meinte: „Hier ist es immer ruhig &#8211; im Vergleich zu Mykonos.“<br>Auch das stimmt. Aus seiner Perspektive.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Erfahrung hat mir wieder gezeigt, wie sehr unsere Wahrnehmung davon abhängt, <strong>wo wir stehen. Innerlich wie äusserlich.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wie wichtig es ist, immer wieder in die eigene Mitte zurückzufinden,<br>statt sich von der Stimmung im Aussen tragen (oder erschöpfen) zu lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wahrnehmungsfähigkeit bedeutet nicht, mehr wahrzunehmen.<br>Sondern <em>bewusster</em>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unsere Energie zu lenken, sie zu dosieren, statt in den Extremen zu leben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Meraki</em> – das griechische Wort für „etwas mit Seele, Liebe und Hingabe tun“ &#8211;<br>gelingt nur, wenn wir dabei auch <em>mit uns selbst verbunden bleiben</em>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dafür hilft eine kleine, aber wirksame Übung aus der Sensitivitätsforschung:</p>



<h2 class="wp-block-heading">🌀 Fokussiere dich für einen Moment auf eine einzige Sinneswahrnehmung.</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht den Wind auf deiner Haut. Den Klang deiner Stimme.<br>Das Licht, das durch ein Gitter fällt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese bewusste Fokussierung reduziert Reizüberflutung.<br>Und bringt dich zurück in deine Mitte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So bleibt dein innerer Leuchtturm hell &#8211;<br>auch wenn sich die Perspektive verändert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">kalo mina. Auf einen Monat voller Fokus, Meraki und Balance.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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	</channel>
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