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Remember why you started

Sacha Furrer Zoller01.08.2022

Dies wird wohl mein kürzester kalo mina ever... ☺. Wir sind heute von 2 Wochen Sharm-el-Sheikh heim gekommen und ich habe vor lauter Hitze keinen graden Satz denken können. So bin ich bei der Frage „Remember why you started“ stecken geblieben und frage mich gerade ob ich wirklich noch so genau weiss, warum ich vor 9 Jahren (ja, vor 9 Jahren!!!) meine Firma gegründet habe. Und ist das überhaupt noch wichtig? Ist es nicht viel wichtiger, was mich heute antreibt? Und dass ich mich immer wieder neu motiviere, dran zu bleiben und nicht aufzugeben?

"close the loop"

Sacha Furrer Zoller01.07.2022

Haben Sie schon einmal von dem Ausdruck „ close the loop“ gehört? Und wie sieht es mit „mental load“ aus? Wenn ich an „mental load“ denke, dann sieht es bei mir im Kopf etwa wie unten auf dem Bild aus. Vielleicht nicht ganz so bunt. Aber ziemlich verzettelt, wild und durcheinander... Eine Freundin hat mir diese Woche von ihrem Job als Kinderkrankenschwester erzählt und dabei „close the loop“ erwähnt. „To close the loop“ – die Schleife schliessen. So in etwa funktioniert es:

Wenn das Kleid nicht mehr passt

Sacha Furrer Zoller01.06.2022

„Kennen Sie das? Das Kleid passt nicht mehr. Es ist nicht irgendeines, sondern das Kleid ihres Alltags, ihres Lebens. Da ist ein Ärmel zu kurz, dort zwickt es und auch die Farbe ist nicht mehr so toll. Einige Nähte gehen auf. Zeit es anzupassen! Aber wie soll das neue Kleid aussehen? Mit Nadel und Faden geht es ans Werk. Ab und zu verheddern sie sich, die Form passt noch nicht ganz. Doch dann, langsam entsteht es. Ein neues, ein passendes Kleid. Schön ist es geworden! Sie tragen es mit Freude. Sie wissen, auch das neue Kleid ist nicht immer gut. Gut zu wissen, dass Sie Ihr Handwerk verstehen.“ (Tausend Dank für diesen inspirierenden Text, liebe Sandra und Cécile, danke für das schöne Foto)

Einfach (sich) sein

Sacha Furrer Zoller01.05.2022

"Reminder. You are a human being. Not a human doing. It's ok to take time just to be." - Calm - 

Ich bin unendlich dankbar, dass wir diesen April - nach 3 Jahren - wieder auf „unsere“ griechische Insel reisen konnten. Es scheint, als ob dort die Zeit stillt steht. Dies hat etwas sehr beruhigendes und entschleunigendes. Nach einigen Tagen auf der Insel wurde ich ganz ruhig und mein Kopf hörte auf zu denken (das kommt äusserst selten vor!!!). Fühlt es sich so an, wenn man im „sein“ ist?

Unsere wunderbare Schweizer Nachbarin Erika führt seit einigen Jahren ein Hundeheim auf der Insel. Im Moment leben 13 Hunde dort. Einige davon sind schon sehr alt und/oder krank und doch spürt man bei allen, dass sie dankbar sind, dort leben zu dürfen. So hat sich Fritz (oder was es Max?) gleich für ein Fotoshooting ins Blumenfeld gelegt ☺

Ich heb ab...

Sacha Furrer Zoller01.04.2022

Als ich dieses Foto in den Bergen machte, kam mir der Lyrics-Text „Astronaut“ von Sido feat. Andreas Bourani in den Sinn:

„Ich heb ab, nichts hält mich am Boden, alles blass und grau, bin zu lange nicht geflogen, wie ein Astronaut, wir laufen rum mit der Schnauze voll, die Köpfe sind leer, sitzen im Dreck bis zum Hals, haben Löcher im Herz ... Und beim Anblick dieser Schönheit fällt mir alles wieder ein, sind wir nicht eigentlich am Leben um zu lieben und zu sein? Hier würd' ich gern für immer bleiben... Ich heb ab! Nichts hält mich am Boden...“.

Genauso fühlte es sich an, als ich mich in eines dieser Tücher setzte. Es war, als ob ich abheben würde...

Verstehst du mich?

Sacha Furrer Zoller01.03.2022

„Hörst du nur was ich sage, oder verstehst du auch was ich meine?“ www.spruch-des-tages.org

Bestimmt kennen Sie das Telefonspiel: Es wird einem Kind ein Wort ins Ohr geflüstert, dieses Wort wird von Kind zu Kind weitergegeben und am Schluss hört man, welches Wort herauskommt. Bei diesem Spiel geht es um die Themen Hören und Zuhören. Und zwar um das genaue Hinhören und darum, das Gehörte zu identifizieren.
Ich habe dieses Spiel immer geliebt und ich gebe zu, dass es mir jeweils grossen Spass gemacht hat, an den Wörtern zu manipulieren ☺. Toll fand ich auch, Wörter zu erraten wenn mir irgendetwas „komisches“ ins Ohr geflüstert wurde.
Das Thema „Verstehst du mich?“ ist bei uns zu Hause gerade mal wieder top aktuell. So hat mir mein Sohn kürzlich folgende Nachrichten geschickt:

Beispiel 1
„Kannst du bitte noch paprika süss Kartoffeln Gurke und Kaki kaufen?

Leadership - Vom Kopf zum Herzen

Sacha Furrer Zoller01.02.2022

„Eine Voraussetzung für den Frieden ist der Respekt vor dem Anderssein und vor der Vielfältigkeit des Lebens.“ Dalai Lama

Ich glaube, das Buch hiess „Vom Kopf zum Herzen“ und es war knallgelb mit einem roten Herz auf dem Cover. Mein Vater hat mir das Buch 1990 für meine damalige Chefin mitgegeben. Nach knapp einem Jahr hatte ich meinen ersten Job gekündigt. Ich fühlte mich total am falschen Ort. Inhaltlich wie auch menschlich. Das Buch sollte ich meiner Chefin an meinem letzten Arbeitstag mit einem Gruss von meinem Vater übergeben... Da sich meine Chefin gar nicht von mir verabschiedet hatte, habe ich es ihr auf den Schreibtisch gelegt...

Erst sehr viel später wurde mir bewusst, welche Botschaft mein Vater (er hat in seiner Karriere u.a. eine Firma mit 500 Mitarbeitenden erfolgreich geführt) ihr und wahrscheinlich auch mir damit auf den Weg geben wollte. Vom Kopf zum Herzen!

Leadership ist heute im Wandel. Es sind andere Qualitäten als gestern gefragt und das klassische Verständnis von Leadership hat ausgedient. Wie heisst es heute so schön: „Excellence in Leadership“, agiles Leadership, systemische Zusammenhänge erkennen, den Umgang mit Diversität und Komplexität lernen und so weiter

Der Zauber eines Neuanfangs

Sacha Furrer Zoller01.01.2022

„Unterschätze niemals die Kraft, die in einem Neuanfang steckt“ steht in meinem Kalender (Lars Amend „It’s all goodies“) am 1. Januar 2022.

Zum Jahreswechsel spüre ich immer eine Art Aufregung. Diese Aufregung ist fein und doch klar spürbar. Es ist eine Neugierde. Neugierig und freudig aufgeregt. Was das neue Jahr wohl so alles mit sich bringen wird? Was lauert da wohl um die Ecke? Was sehe ich noch nicht? Es ist als ob ich auf eine Schatzsuche gehe... Mit allen Sinnen offen für das, was mich da draussen erwartet. UND ich will den Schatz unbedingt entdecken.

O du fröhliche & ein kalo-mina-Jahresrückblick

Sacha Furrer Zoller01.12.2021

Haben Sie als Kind auch so gerne gesungen? Und berührt Sie Musik auch so sehr? Was lösen die Worte „O du fröhliche“ bei Ihnen zu dieser Jahreszeit aus? Ist und war es für Sie ein fröhliches Jahr? Singen Sie an Weihnachten voller Freude?

Auf das Jahr zurückblickend kann ich Ihnen schreiben, dass ich auch dieses Jahr – vielleicht auch gerade trotz den äusseren Umständen – viel gelacht habe. Oft auch Tränen. Das ist für mich ein wichtiges Ventil. Ich liebe es, wenn die Tränen vor lauter Lachen meine Schminke verschmieren und mich der Bauch vor lauter Gelächter schmerzt.

Ich kann aber auch nachdenklich sein und mir Gedanken machen. So auch zum Jahresabschluss. Ich hänge nicht so gerne in der Vergangenheit, möchte aber gerne dazulernen. So kam mir die Idee, dass ich als Jahresrückblick meine „kalo mina’s“ (gelb) vom 2021 durchgehen könnte und mich bei meinem Rückblick an den Monatsthemen orientiere. Dies begleitet von den Fragen: Was beschäftigt mich Ende Jahr davon noch?

„It’s all about trust“

Sacha Furrer Zoller01.11.2021

„Der beste Weg herauszufinden ob ich jemanden vertrauen kann, ist ihm zu vertrauen.“ Ernest Hemingway

Ich werde immer wieder gefragt, woher ich die Inspirationen für meinen kalo mina Blog hernehme. Mich inspirieren Geschichten, Dinge, die ich erlebe, Sachen die ich sehe, Fragen, die mir gestellt werden, Menschen, die ich treffe oder begleiten darf. So hat mir kürzlich ein Klient gesagt: „Sacha, it’s all about trust.“ Diese Aussage hat bei mir nachgeklungen. Vielleicht weil das Thema „Vertrauen“ auch immer wieder in meinen Coachings auftaucht? Jemand meinte, dass er einen neuen Chef nur akzeptieren könne, wenn er ihm vertraue. Eine andere Person meinte, dass die Kündigung so unerwartet und unvorbereitet kam, dass sie seither ein Problem mit dem Thema Vertrauen habe und es schade finde, dass sie so misstrauisch geworden sei. Andere sagen mir, dass sie ein grosses Urvertrauen mitbringen und immer das Gefühl haben, dass der richtige Weg sich schon zeigen werde.

Erhöhte Wahrnehmungsfähigkeit als Unternehmensressource verstehen und leben

Sacha Furrer Zoller01.10.2021

„Manche Menschen fühlen den Regen, andere werden nur nass.“ Bob Marley

Es war einmal...
... eine Frau, die sich Anfang 40 mit den Themen Business-Coaching, Standortbestimmung und Karriere-Navigation selbständig machte. Sie kam abends jeweils begeistert von ihrer Arbeit nach Hause und freute sich, dass sie ihre Berufung gefunden hatte. Privat wurde sie in diesen Jahren immer mehr und immer wieder mit dem Thema „erhöhte Wahrnehmungsfähigkeit“ konfrontiert. Ihr Sohn nahm so viel wahr – auf allen Sinnesebenen, vor allem visuell. Ihm fiel einfach ALLES auf! Viele Dinge, die andere nicht sahen. So konnte er z.B. innert Sekunden erkennen, wie viele Kois in diesem Teich schwimmen und ob es das nächste Mal die gleichen Fische waren, die sich zeigten...

Die Frau war damit regelmässig ziemlich überfordert und bildete sich schliesslich aus ihrer Not heraus, intensiv zum Thema „erhöhte Wahrnehmungsfähigkeit“ weiter. Es liess ihr keine Ruhe! Sie wollte unbedingt herausfinden, wie sich diese „erhöhte Wahrnehmungsfähigkeit“ im Business zeigt und wie die Menschen diese Fähigkeit in der Arbeitswelt nutzen können.

Wie man Konflikte austrägt

Sacha Furrer Zoller01.09.2021

„Der Mensch kommt immer wieder in Konflikt mit dem Leben, nach dem er sich sehnt und dem Leben, das er führen muss.“ – Marc Aurel

Ich finde es faszinierend zu beobachten, wie Kinder Konflikte unterschiedlich austragen. Als wir in den Ferien auf dem Campingplatz waren, konnte ich beim Abwaschen gut auf den Spielplatz schauen. Da gab es Kinder, die sich bei einem Konflikt zu einer Gruppe formierten und sich so stärkten, andere drohten mit Gewalt oder mit dem Holen von einem Elternteil oder älteren Geschwistern, ein anderer suchte sich einen grossen Stein, d.h. er „bewaffnete“ sich. Ich sah Kinder, die auf Rückzug gingen und den Konflikt verliessen, andere beobachteten von der Seite was auf dem Platz vor sich geht. Wieder andere stiegen direkt in den Konflikt ein – verbal oder wurden auch handgreiflich. So habe ich mir überlegt, wie ich mit Konflikten umgehe. Und ja, ich gehe sehr unterschiedlich damit um...

In seiner vollen Kraft sein

Sacha Furrer Zoller01.08.2021

„Kraft kann man nur dort tanken, wo man sich wohl fühlt.“ ostsee.de
Im Skulpturenpark des Klosters Schönthal steht eine expressive Tierplastik der englischen Künstlerin Nicola Hicks. Es ist ein Minotaur, eine Gestalt der griechischen Mythologie, ein Wesen mit menschlichem Körper und Stierkopf. Diese Kraft, die dieses Wesen ausstrahlt, hat mich bei unserem Besuch im Park richtig in seinen Bann gezogen. Und zieht mich auch heute - wenn ich das Bild, welches mein Mann im Jahr 2006 für mich gezeichnet hat betrachte - magisch an. Da kommt natürlich schon die Frage auf, was mich denn so fasziniert! Das Mystische? Die Muskeln? Die Details dieser wunderschönen Bronzeskulptur? Das Gesamtkunstwerk? Vielleicht auch die sexuelle Energie, die vom Minotaur ausgeht? Sicher von allem etwas! Ich glaube, es ist die Ausstrahlung dieser unendlichen Kraft und diese klare Ausrichtung!

Mein Bedürfnis? Mh... da muss ich erst einmal darüber nachdenken

Sacha Furrer Zoller01.07.2021

„Wenn wir unsere eigenen Bedürfnisse nicht ernst nehmen, tun es andere auch nicht.“ Marshall B. Rosenberg

Bei unseren SUP-Ausflug auf dem Bodensee gab es Abschnitte, da war es ganz still und ruhig, der See war glatt, man konnte ganz entspannt dahin gleiten. Bis plötzlich – und das immer wieder - ein Motorboot auftauchte, sich schnell Wellen bildeten und ich mich mehr konzentrieren musste (vor allem, weil ich unsere Hündin auf dem Brett dabei hatte und es noch mehr Balance braucht, wenn sie sich dann auch noch bewegt oder meint, dass sie genau in diesem Moment eine Fliege verscheuchen muss...). Kaum tauchten die Motorboote auf, war es auch abrupt fertig mit der Ruhe: Auf manchen Booten lief laute Musik, Partys waren im Gange, die Leute lachten, es herrschte ausgelassene Stimmung ... Ganz anders an einem weiteren Uferabschnitt, wo ein Wald-und-Wiesen-Gottesdienst statt fand. Von dort hörte man die Pfarrerin predigen und die Kirchenmusik spielen... Und noch weiter unten gab es eine kleine Badi, die vor allem von Familien mit kleinen Kindern besucht wurde. Dort wurde geplanscht und gespielt...

Innsaei - isländisches Wort für Intuition

Sacha Furrer Zoller01.06.2021

„Mein Bauchgefühl hat mich noch nie getäuscht. Ich weiss innerhalb weniger Minuten, ob ich jemandem vertrauen kann oder nicht. Dieses Gefühl hat mir im Geschäftsleben schon oft geholfen“ – dies eine Aussage meines geliebten Bruders. Denken Sie jetzt auch „Wow! Das ist ja cool! Wie macht er das“?

Folgende Frage erreichte mich vor einigen Wochen „Woher hast du damals den Mut genommen, etwas eigenes auf die Beine zu stellen? Zu sagen ich mach es jetzt...“
Ich antwortete: „Bei mir hatte es fest mit Intuition zu tun. Die Idee musste erst wachsen und plötzlich war es klar! Ich habe damals einen Anruf bekommen, ob ich in einer Praxisgemeinschaft einsteigen möchte. Das hat mich tief berührt und aufgewühlt. Der Raum war dann zwar nichts - doch der Samen war gesetzt und ich habe mich auf die Suche nach einem geeigneten Raum gemacht. Als ich dann mein heutiges Büro sah, war es klar.... Ich weiss nicht, ob es wirklich mit Mut bei mir zu tun hat. Meistens mache ich mir gar nicht so viele Gedanken. Wenn das Gefühl stimmt, dann mache ich es.“

Gemäss Wörterbuch versteht man unter Intuition u.a. eine Eingebung, plötzliches, ahnendes Erfassen. Man wartet sozusagen auf eine Intuition und plötzlich ist alles so klar. Auch was den nächsten Schritt angeht. Hier möchte ich noch anmerken, dass manche Bauchgefühl und Intuition gleich setzen. Dies muss aber nicht zwingend so sein.

Sich sichtbar machen

Sacha Furrer Zoller01.05.2021

„Mach sichtbar, was ohne dich vielleicht nie wahrgenommen worden wäre.“ Robert Bresson (französischer Filmregisseur)

Irgendwann kaufte ich mir eine rote Mütze und sagte mir: „Ab sofort mache ich mich wieder sichtbarer“. Es hat funktioniert - die Leute erkennen mich, egal wie schnell ich mit dem Fahrrad unterwegs bin...

Sich sichtbar machen bedeutet für mich, sich zu zeigen, sich zu positionieren, zu sich zu stehen und sich auch verletzbar zu machen. Wenn ich mich zeige, dann werde ich wahrgenommen und das kann beim Gegenüber etwas auslösen. Damit muss ich umgehen können. Somit braucht es aus meiner Sicht auch eine Portion Mut, sich sichtbar zu machen...

Mein Sohn hatte Ende der 4. Klasse - im Alter von neun Jahren - den Mut, sich vor seine Klasse zu stellen und zu sagen, dass er hochsensitiv sei. Er hat (in seinen Worten) erklärt, dass er kein oder ein schlechtes Filtersystem habe, sodass er ganz viel wahrnehme und schon länger am lernen sei, all diese Eindrücke zu verarbeiten. Deshalb brauche er mehr Ruhephasen als andere Kinder. Aus diesem Grund werde er im ersten Klassenlager zwar mit dabei sein, jedoch abends abgeholt und morgens wieder hingefahren werden. So verpasse er nichts (oder fast nichts) und könne sich doch genügend von all den Eindrücken erholen...
Wissen Sie was? Es kamen nur positive Rückmeldungen – sowohl von den Kindern als auch von den Eltern. Das „sich sichtbar machen“, hat sich in seinem Fall rundum gelohnt und ihn auch selbstbewusster und stärker gemacht.

Rauf in die Vogelperspektive

Sacha Furrer Zoller01.04.2021

»Wenn du deine Sicht auf Dinge veränderst, verändern sich die Dinge, die du siehst.» Wayne Dyer
Als ich letzte Woche mit unserer Hündin in Basel im Wald unterwegs war, hatte ich plötzlich das Gefühl ich werde beobachtet. Ich drehte mich um, schaute auf alle Seiten, sah aber nichts. Als ich jedoch den Kopf hob, sah ich in einer Astgabelung einen Stein, auf welchem 2 Vögel gemalt waren. Es war, als hätten sie von der Astgabelung aus das Leben auf dem Boden betrachtet... Was haben sich wohl diese beiden lustigen Vögel gedacht, als sie mich im Wald mit meiner Hündin laufen sahen: „Hey, guck mal, da führt der Hund die Frau spazieren!“ oder „So schön, die beiden geben ein gutes Team ab.“ Ich fragte mich selber, was ich anstelle der Vögel gesagt hätte, wenn ich uns, von dieser Position aus, beobachtet hätte... 

Struktur - wichtig oder unwichtig?

Sacha Furrer Zoller01.03.2021
Normalerweise habe ich den Kopf voller Ideen und schreibe an verschiedenen kalo mina’s gleichzeitig. In diesem Monat war es ganz anders... Ich bin aus dem Rhythmus gefallen – eine Idee zu Ende denken und auf Papier bringen ging plötzlich nicht mehr. Was ist geschehen? Am 11. Februar habe ich, zum Launch meiner neuen (zweiten) Website www.einzigartig-hochsensitiv.ch einen zusätzlichen Newsletter geschrieben. Das hat meine Struktur und meinen Schreib-Rhythmus, den ich seit 3 Jahren pflege, völlig durcheinander gebracht und mich aus dem Takt geworfen...

Einzigartig hochsensitiv – meine BeRUFung

Sacha Furrer Zoller11.02.2021

»Follow your bliss and the universe will open doors where there were only walls.» Joseph Campbell

Letzten Sommer bin ich spontan 4 Tage in ein Kloster gegangen und wollte für mich die Frage „BeRUFung – wer ruft mich?“ beantworten. Es war unglaublich! Beim ersten gemeinsamen Frühstück sprachen die anderen Besucherinnen über Hochsensibilität/Hochsensitivität und deren Auswirkung in der Schule. Ich habe nur zugehört... so ging es die ganzen 4 Tage weiter. Auf verschiedenen Kanälen wurde das Thema Hochsensibilität/Hochsensitivität an mich herangetragen. Klarer konnte die Antwort gar nicht sein... Hier bin ich also mit

Festgetretene Wege oder eigene Fussabdrücke hinterlassen?

Sacha Furrer Zoller01.02.2021

»Nur wer seinen eigenen Weg geht, kann von niemandem überholt werden.» Marlon Brando

Vor genau 10 Jahren hat mir meine liebe Freundin Sabine die Geschichte „Festgetretene Wege“ von einem unbekannten Autor geschickt. Sie ging in etwa so:
Es gibt die festgetretenen Wege, die von vielen platt getreten werden. Zunächst erscheinen diese Wege müheloser. Doch wenn genügend Menschen darüber gelaufen sind, wird der Weg glatt und die Gefahr auszurutschen ist gross.
Dann gibt es die Wege, auf denen nur wenige Fussabdrücke zu sehen sind. Hier ist es möglich eigene Abdrücke zu setzen, und auch mal in andere passende zu stapfen. Doch die Auswahl der passenden Fussabdrücke ist nicht so einfach. Mal rutscht du ab, und ein anderes Mal spürst du deutlich, der Abdruck passt wirklich nicht zu deinem.

Es gibt auch die spurlosen, unberührten Flächen. Du setzt nur deine eigenen Fussabdrücke und markierst einen eigenen Weg. Es fühlt sich gut an, weil es immer passt. Es ist zweifellos mühseliger, du sinkst vielleicht tiefer ein, manchmal verlierst du auch die Orientierung. Doch es ist dein Weg, der sinnlicher, abenteuerlicher, schöner ist, als die anderen Wege.

Sacha Furrer Zoller lic. iur.  |  FurrerZollerConsulting  | Amtsstrasse 3 | CH-8610 Uster | Tel. +41 79 755 74 76 | sf@fz-consulting.ch